Selbsteinschätzung · ADHS
ADHS-Selbsteinschätzung für Erwachsene (ASRS-v1.1)
Sechs Fragen aus dem ASRS-v1.1-Screener der Weltgesundheitsorganisation. Dauert etwa zwei Minuten und wird sofort ausgewertet — hier in Ihrem Browser, ohne dass etwas gespeichert wird.
Das hier ist keine Diagnose. Der ASRS ist ein Screening-Verfahren. Er zeigt, ob Ihre Angaben denen von Menschen mit ADHS ähneln — mehr nicht. Eine Diagnose braucht immer ein persönliches Gespräch, Ihre Lebensgeschichte, den Verlauf seit der Kindheit, die tatsächliche Beeinträchtigung im Alltag und die Abgrenzung zu anderen Erklärungen.
Beantworten Sie die Fragen danach, wie es Ihnen in den letzten sechs Monaten ging — nicht danach, wie Sie sich idealerweise sehen würden. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten, und niemand außer Ihnen sieht das Ergebnis.
Quelle und Rechte: Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS-v1.1) Symptom Checklist, Part A. © 2003 World Health Organization. Nachdruck mit Genehmigung der WHO. Alle Rechte vorbehalten. Der Screener wird hier unverändert und mit allen Antwortoptionen wiedergegeben; der Auswertungsalgorithmus ist unverändert übernommen.
Zitation: Kessler, R. C., Adler, L., Ames, M., Demler, O., Faraone, S., Hiripi, E., Howes, M. J., Jin, R., Secnik, K., Spencer, T., Ustun, T. B., & Walters, E. E. (2005). The World Health Organization Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS): a short screening scale for use in the general population. Psychological Medicine, 35(2), 245–256.
Häufige Fragen
Fragen zum ASRS
Was ist der ASRS-v1.1 genau?
Die Adult ADHD Self-Report Scale ist ein Screening-Fragebogen, den die Weltgesundheitsorganisation gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe um Ronald Kessler und Lenard Adler entwickelt hat. Teil A besteht aus sechs Fragen, die sich als besonders treffsicher erwiesen haben, um Erwachsene mit möglicher ADHS herauszufiltern. Er wird weltweit in Forschung und Praxis eingesetzt.
Wie wird ausgewertet?
Jede der sechs Fragen hat eine eigene Schwelle. Bei den ersten drei Fragen zählt bereits „Manchmal“ als auffällig, bei den letzten drei erst „Oft“. Sind vier oder mehr der sechs Fragen im auffälligen Bereich, gilt das Screening als positiv. Diese Schwellen sind Teil des validierten Verfahrens — wir haben daran nichts verändert.
Ein positives Ergebnis heißt also, ich habe ADHS?
Nein. Es heißt, dass Ihre Angaben denen von Menschen ähneln, bei denen eine ADHS vorliegt. Der ASRS ist bewusst so gebaut, dass er lieber jemanden zu viel als zu wenig herausfiltert. Was tatsächlich dahintersteckt, klärt nur eine richtige Diagnostik — es kann auch eine Depression, eine Angststörung, eine Schlafstörung, eine Schilddrüsenerkrankung oder schlicht eine Überlastungssituation sein.
Und ein negatives Ergebnis schließt ADHS aus?
Auch nicht. Der ASRS erfasst Unruhe und Getriebensein stärker als reine Unaufmerksamkeit. Menschen mit vorwiegend unaufmerksamem Typ, gut ausgebauten Kompensationsstrategien oder hohem Funktionsniveau rutschen deshalb häufiger durch. Wenn Sie im Alltag leiden, ist das der bessere Grund für ein Gespräch als jeder Fragebogen.
Darf ich das Ergebnis ausdrucken und mitbringen?
Sehr gerne. Die Seite ist für den Druck vorbereitet — die Bedienelemente verschwinden dabei automatisch. Bringen Sie es einfach zum Erstgespräch mit.
Der erste Schritt ist eine kurze Nachricht
Sie müssen Ihr Anliegen nicht ausformulieren und nichts vorbereiten. Schreiben Sie uns in zwei Sätzen, worum es geht — wir melden uns zurück und klären mit Ihnen, was passt.